Beverstedt

Berichte aus der Gemeinde Beverstedt

Die Linke zieht Fazit zum Bundesparteitag 2023!

20. November 2023  Allgemein, Beverstedt, Hagen, Loxstedt, Schiffdorf

Der Augsburger Bundesparteitag der Partei Die Linke war ein echtes Aufbruchssignal.

„Gemeinsam schlagen wir ein neues Kapitel auf“, so Martin Schirdewan, Ko-Vorsitzender der Partei Die Linke. Der Europaparteitag stand unter dem Motto „Zeit für Gerechtigkeit. Zeit für Haltung. #nurmitlinks“. Auch der frisch gewählte Spitzenkandidat für die Europawahl und Parteivorsitzende Martin Schirdewan zeigte in Augsburg Haltung: »Wenn alle anderen Parteien nach rechts marschieren, dann bleiben wir links. Soziale Gerechtigkeit, Klimagerechtigkeit, konsequente Friedenspolitik und klare Kante gegen rechts gehören zur DNA der Linken«. Der Europaparteitag verabschiedete am Sonnabend mit großer Mehrheit das Wahlprogramm zur Europawahl.

Die Stoßrichtung des Programms ist klar:»Wir kämpfen für eine Übergewinnsteuer auf die Krisengewinne der Konzerne, höhere Steuern für Superreiche und eine Vermögensabgabe für Milliardäre. Es gibt kein Recht auf Profit. Aber es gibt ein Recht auf Wohnen, auf Nahrung und auf Energie«, so Schirdewan.

Die Delegierten beschlossen zudem eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 15 Euro pro Stunde. Außerdem fordert die Linke die Abschaffung der Schuldenbremse im Grundgesetz. Ein entsprechender Antrag wurde in Augsburg mit überwältigender Mehrheit angenommen.

»Wir wollen unsere Partei stärken und weiterentwickeln. Lasst uns den Blick nach vorn richten«, so Schirdewan. Dazu gehört auch eine neue Mitgliederkampagne „Eine Linke für alle“, die Menschen aus Sozialen Bewegungen und Gewerkschaften zusammen mit der LINKEN entwickelt haben, um alle einzuladen, die Rechtsruck und Sozialabbau etwas entgegensetzen wollen. Das Kampagnenvideo sahen allein über die Plattform X bereits mehr als 300 000 Menschen.

Ein neuer Look: Das neue Logo und das neue Corporate Design der Linken, das auf dem Parteitag präsentiert wurde, unterstreicht die Erneuerung. Das neue Logo strahlt nun in einem kräftigen Rot. „Damit wollen wir ein Zeichen setzen. Unser neues Erscheinungsbild ist eine Weichenstellung für die Europawahl, die Kommunalwahlen und die drei Wahlen in Ostdeutschland“, erklärt Schirdewan.

Vor allem aber die Nominierung der Spitzenkandidatin Carola Rackete und des Sozialmediziners Gerhard Trabert machen deutlich, dass DIE LINKE den Neustart wagt. Die Bundesvertreter/innen-versammlung der Linken wählte die Klimaaktivistin Rackete am Sonnabend mit mehr als 77 Prozent auf Platz 2. Der Parteivorsitzende Martin Schirdewan wurde zuvor mit fast 87 Prozent auf Listenplatz 1 gewählt. Auf den Plätzen 3 und 4 folgen Özlem Alev Demirel-Böhlke (62,0%) und der Sozialmediziner Gerhard Trabert (96,8%)
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»Der Augsburger Parteitag ist der Startschuss für die Erneuerung der Linken«, so das Fazit von Janine Wissler. »Die Konflikte in den letzten Jahren haben uns zunehmend gelähmt und waren nicht mehr aufzulösen. Umso wichtiger, dass der Parteitag nun deutlich gezeigt hat, wie lebendig, wie kämpferisch und entschlossen die Genossinnen und Genossen sind, für unsere Ziele zu kämpfen und mit uns weiterzugehen.«

Schluss mit der Sündenbockpolitik!

04. November 2023  Allgemein, Beverstedt, Hagen, Loxstedt, Schiffdorf

154 Organisationen veröffentlichten am 31. Oktober 2023 den Appell „Die Menschenwürde gilt für alle – auch für Geflüchtete“, in welchem sie gegen sozialrechtliche Verschärfungen und für die Abschaffung des Asylbewerber-leistungsgesetzes plädieren.

Dazu sagt Marianne Esders, Mitglied des Landes-vorstandes der Partei DIE LINKE Niedersachsen:

„Die Bundesregierung hat sich für eine Politik der sozialen Kälte entschieden. Das spiegelt sich auch in Niedersachsen im Umgang mit geflüchteten Menschen wider. Ein menschenwürdiges Existenzminimum ist Menschenrecht. Asylsuchende haben einen Anspruch auf Unterstützung. Dass nun dieser grundlegende Anspruch eingeschränkt und von Geld- auf Sachleistungen umgestellt werden soll, dass diskriminierende Bezahlkarten eingeführt und medizinische Grundversorgung vorenthalten werden sollen, mit der Begründung, Menschen von einer Flucht nach Deutschland abhalten zu wollen, ist ein menschenverachtendes und rassistisches Ablenkungsmanöver, verfassungswidrig und unterminiert den Rechtsstaat. Die Folgen miserabler Sozialpolitik der letzten Jahrzehnte dürfen nicht auf dem Rücken schutzsuchender Menschen ausgetragen werden. Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Würde, ohne diskriminiert zu werden und als Sündenbock herhalten zu müssen! DIE LINKE Niedersachsen unterstützt den Apell der 154 Organisationen und fordert ein sofortiges Umdenken im Umgang mit geflüchteten Menschen!“

Inge Hannemann tritt in DIE LINKE ein!

27. Oktober 2023  Allgemein, Beverstedt, Hagen, Loxstedt, Schiffdorf

Inge Hannemann ist seit dem 26. Oktober 2023 wieder Mitglied der Partei DIE LINKE. Warum sie gerade jetzt wieder in Lüneburg / Niedersachsen eingetreten ist, nachdem sie 2020 aus der Partei ausgetreten war, begründete sie in einer Stellungnahme:

„Ich bin der festen Überzeugung, dass es gerade jetzt in Zeiten eines massiven Kürzungshaushaltes, wachsender sozialer Demütigung sowie dem Erstarken der extrem Rechten eine starke LINKE in der deutschen Parteienlandschaft braucht. Keine andere Partei fordert die Umverteilung reicher Vermögen zugunsten von Armut betroffener Menschen. Zudem will ich dabei helfen, auf Probleme, die es in dieser Partei gibt, Antworten zu finden.“

Die als bundesweit bekanntgewordene Hartz-4 Rebellin, Journalistin und arbeitsmarktpolitische Expertin setzt sich seit Jahren auch als Sozialaktivistin ein, um von Armut betroffene Menschen Gehör zu verschaffen.

Thorben Peters, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE Niedersachsen begrüßt ihren Eintritt: „Mit Inge haben wir eine starke Stimme für von Armut betroffene Menschen zurückgewonnen. Ihre Expertise und ihr Engagement ist uns eine große Hilfe im Kampf gegen prekäre Löhne, mangelnde Existenzsicherung und steigende Lebensunterhaltungskosten. DIE LINKE hat jetzt die Möglichkeit aus ihren Problemen zu lernen. Dafür laden wir alle ein uns dabei zu helfen und sich für eine gerechte Gesellschaft einzusetzen.“

Die Komplette Stellungnahme von Inge Hannemann zu ihrem Eintritt:

Liebe Genossinnen und Genossen,

mit dem heutigen Tage habe ich mich dazu entschieden wieder in DIE LINKE einzutreten. Ich bin der festen Überzeugung, dass es gerade jetzt in Zeiten eines massiven Kürzungshaushaltes, wachsender sozialer Demütigung sowie dem Erstarken der AfD eine starke LINKE in der deutschen Parteienlandschaft braucht. Keine andere Partei fordert die Umverteilung reicher Vermögen zugunsten von Armut betroffener Menschen. Sei es RentnerInnen, prekär Beschäftigte, Wohnungslose oder Menschen ohne Arbeit. Keine andere Partei steht grundlegend für eine Existenzsicherung, ohne Angst am Monatsende auf die Tafel angewiesen zu sein. Keine andere Partei steht so sehr für die Gewährung sozialer Rechte, wie das Recht auf bezahlbares Wohnen, Gesundheit und Bildung, unabhängig der Herkunft. Für eine solche Partei möchte ich mich wieder einsetzen.

Die Gründe, welche mich damals vor drei Jahren dazu bewegten aus der Partei auszutreten, haben sich auch heute nicht ausreichend geändert. Gerade Menschen in tiefer Armut, welche sich nicht gehört fühlen und gerade deshalb eine große PolitikerInnenverdrossenheit an den Tag legen, finden immer noch zu wenig Berücksichtigung. Mittlerweile lebt jede/r fünfte Haushalt in Armut. Rund 2 Millionen Menschen sind auf die Tafel angewiesen, mit immer längeren Wartelisten. Mit 372.000 hat sich die Zahl wohnungsloser Menschen im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Die Folge von Armut sind immer häufiger psychische sowie physische Probleme und der Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben. Es ist die politische Aufgabe von PolitikerInnen diesen Menschen zuzuhören, Empathie zu zeigen und ihre Interessen politisch zur Geltung zu bringen.

DIE LINKE ist die einzige Partei, die sich nicht verächtlich gemacht hat über Menschen in Armut und die sich für diese Interessen eingesetzt hat. Auch hat DIE LINKE sich gerade in den jüngsten Jahren bemüht die soziale Perspektive in Bündnisse mit hereinzutragen. Der entscheidende Grund, welcher mich jedoch bewegt hat, wieder in DIE LINKE einzutreten, ist dass ich eine wachsende Bereitschaft wahrnehme, die tieferliegenden Probleme dieser Partei auch endlich anzupacken. Daran will ich mich gerne beteiligen.

Des Weiteren möchte ich betonen, dass ich meine Zusammenarbeit mit der LINKEN auch außerhalb dieser Partei in den letzten Jahren fortgesetzt habe. All jenen, mit denen ich über die letzten Jahre zusammengearbeitet habe möchte ich daher herzlich danken. Ich freue mich auf die Zukunft bei den LINKEN!

Für eine starke LINKE!

24. Oktober 2023  Allgemein, Beverstedt, Hagen, Loxstedt, Schiffdorf

Zur Ankündigung einiger Mitglieder der Partei DIE LINKE, eine neue Partei gründen zu wollen, erklärt der Landes-vorstand der niedersächsischen Links-partei:

Gerade heute ist eine starke und geeinte Linke notwendig: Die Bundesregierung legt die Axt an den Sozialstaat, Milliarden werden für Aufrüstung ausgegeben, Diplomatie zur Beendigung des Krieges gegen die Ukraine steht für die Regierung offenbar nicht an erster Stelle, die Pläne der Regierung für eine Wärmewende sind unsozial und ökologisch ineffektiv und die CDU paktiert mit der AfD. Wer in dieser politischen Situation die Linke in Deutschland spaltet, der handelt verantwortungslos und verfolgt keine politischen, sondern offenbar allein egoistische Ziele. Statt eine starke LINKE aufzubauen und sich an der Seite der Beschäftigten geschlossen gegen die unsoziale Politik der Bundesregierung zu stemmen, dem Rechtsruck gemeinsam mit anderen Demokrat*innen einen Riegel vorzuschieben und friedliche Außenpolitik zu stärken, fahren einzelne Bundestagsabge-ordnete einen politischen Geisterfahrerkurs. Das ist verantwortungslos, geschichtsvergessen und betreibt im Ergebnis das Geschäft von Ampel-Regierung, Union und AfD.

Die Gründer/Innen einer neuen Partei laden nun eine historische Schuld auf sich. Denn es war doch gerade die Lehre aus den Jahren der Politik der Massenverarmung durch die Hartz-IV-Gesetze unter Gerhard Schröder, dass eine bundesweite Partei links der Sozialdemokratie notwendig ist: Für soziale Gerechtigkeit, für friedliche Außenpolitik, als Vertretung der Interessen der Menschen in Ostdeutschland, für konsequente Umwelt- und Klimapolitik gegen Profitinteressen und gegen Rechts. Diese Errungenschaft zerschlagen einige Wenige, um auf Kosten von Millionen von Wähler*innen ihre egoistischen Ziele zu verfolgen. Auch wir in Niedersachsen haben in den letzten Jahren immer wieder versucht, Brücken zu bauen. Doch diese Angebote wurden ausgeschlagen. Statt sich in Vorständen, auf Parteitagen oder in Fraktionssitzungen gemeinsame Lösungen zu finden, wurden von den Beschlüssen der Partei abweichenden Positionen in Talkshows vertreten.

Das Handeln der Vereinsgründer ist menschlich enttäuschend, da es zahllose Ehrenamtliche der Partei waren, die für die heutigen Abgeordneten in ihrer Freizeit Wahlkampf gemacht und Plakate geklebt haben. Jahrelang lebten die Abgeordneten dann – gerade jene in herausgehobenen Positionen – auskömmlich von den durch die Partei erworbenen Mandaten. Falls die niedersächsische Bundestagsabgeordnete Amira Mohamed Ali an einem solchen Projekt teilnimmt, fordern wir sie als niedersächsischer Landesverband auf, ihr Mandat an die Partei zurückzugeben, so dass ein engagierter Gewerkschafter nachrücken und sich für die Interessen der abhängig Beschäftigten im Bundestag einsetzen könnte. Der Anstand würde diesen Schritt gebieten.

An der Seite von Gewerkschaften, Verbänden und Bewegungen wird DIE LINKE weiter für eine solidarische, ökologische und friedliche Welt kämpfen – von den Kommunen über die Länder und den Bund bis zum Europaparlament! Wir werden aus der lähmenden Auseinandersetzung der letzten Jahre gestärkt hervorgehen und unsere Ziele wieder in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen können. Wir laden alle ein, an der Seite der LINKEN für einen neuen Aufbruch zu kämpfen!

Einstimmig beschlossen vom Vorstand der Partei DIE LINKE Niedersachsen, 21. Oktober 2023, Hannover

DIE LINKE des Kreisverbandes Cuxhaven lädt zum Thema „Klimawandel sozial gerecht“ ein.

23. Oktober 2023  Allgemein, Beverstedt, Hagen, Loxstedt, Schiffdorf

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 28.10. von 16.00 -18.00 Uhr im 2, 27624 Geestland statt.

Referent ist der Landesgeschäftsführer Niedersachsens Christoph Podstawa (DIE LINKE.).

Der Klimawandel trifft alle Menschen – doch manche leiden stärker darunter als andere. Besonders betroffen sind Ärmere, denn sie können sich schlechter schützen. Das bedroht den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

So kann es nicht weitergehen! DIE LINKE Kreisverband Cuxhaven lädt daher herzlich zur Diskussionsrunde zum Thema „Klimawandel sozialgerecht“ ein. Der Eintritt ist frei.

Solidarität statt Abspaltung: Wir haben unsere Seite gewählt!

23. Oktober 2023  Allgemein, Beverstedt, Hagen, Loxstedt, Schiffdorf

Nach Monaten des Lavierens werden die Pläne einer Abspaltung von der Partei DIE LINKE konkret. Die Sprecher:innen von DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen, Kathrin Vogler, MdB, und Sascha H. Wagner (siehe Foto), erklären:

Viele Menschen, die aus ihrer ökonomischen Situation heraus gute Gründe hätten, DIE LINKE zu unterstützen, fühlen sich von uns nicht hinreichend vertreten, das muss uns alarmieren. Es darf aber nicht zu der Schlussfolgerung führen, uns dem politischen Überbietungswettbewerb zur Anbiederung an die politische Rechte anzuschließen. Eine linke, sozialistische Partei muss auch in schwierigen Zeiten Haltung als entschiedene Kraft für Menschenrechte und internationale Solidarität bewahren. Sie muss die Rechte aller Menschen auf ein gutes Leben in Frieden und sozialer Sicherheit verteidigen und allen Ideologien der Ungleichheit wie Antisemitismus, Rassismus, Homophobie und Sozial-Darwinismus entgegentreten.

Dafür bleibt DIE LINKE die richtige Adresse für alle, denen Gerechtigkeit und Solidarität für alle im Land lebenden Menschen, die friedliche Lösung von Konflikten, sozialer Klimaschutz und der entschlossene Kampf gegen die extreme Rechte am Herzen liegen. Eine linke Partei muss Menschen solidarisch zusammenführen und darf sie nicht gegeneinander ausspielen.

Für DIE LINKE. NRW ist klar: Die Abspaltung ist rücksichtslos in einer gesellschaftlichen Situation, die eine starke Linke umso mehr erfordert. Wer sie aus egoistischen Motiven schwächt, wird bald feststellen, dass Personenkult und fragwürdige Motive keine Basis für den dauerhaften Erfolg einer Partei sind. Zudem stellen wir bei diesem neuen Projekt den völligen Bruch mit den Traditionslinien der Arbeiter:innenbewegung fest. Als Linke stehen wir weiterhin für den verbindenden Kampf der Gewerkschaften, anstatt ordoliberaler Wirtschaftsmodelle.

Wir fordern daher Mandatsträger:innen der NRW-LINKEN auf sich auch weiterhin unserem Kampf für soziale Gerechtigkeit anzuschließen. Wer seine Zukunft woanders sieht, sollte seine Mandate unverzüglich an die Partei zurückgeben. Wir wissen jedoch, dass die grosse Mehrheit unserer Kommunal-Politiker:innen auch weiterhin hinter den Zielen der Partei DIE LINKE steht und sich fortwährend tagtäglich für ein solidarisches Miteinander in den Städten, Gemeinden und Kreisen engagieren wird.

Wir danken unseren Mitgliedern und Kreisverbänden dafür, dass sie eine jahrelange innerparteiliche Auseinandersetzung ertragen haben, deren Ende nunmehr absehbar ist und entschuldigen uns für eine Zeit der politischen Lähmung vergangener Jahre. Wir laden (insbesondere) alljene herzlich dazu ein, sich einem neuen Politikstil einer starken und modernen Linken Gerechtigkeitspartei anzuschließen, die vielleicht auf Grund der Auseinandersetzung bereits ausgetreten sind und ermutigen jetzt den Weg für soziale Gerechtigkeit gemeinsam mit uns zu gehen. Wir können dabei jede helfende Hand gebrauchen.

49-Euro-Ticket: Verkehrsminister Wissing sabotiert Verkehrswende!

15. Oktober 2023  Allgemein, Beverstedt, Hagen, Loxstedt, Schiffdorf


Zum drohenden Auslaufen des 49-Euro-Tickets sagt Lorenz Gösta Beutin, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

„Deutschland gibt jährlich rund 65 Milliarden für fossile Subventionen, also für die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen, aus. Wenn Verkehrsminister Wissing den Kommunen jetzt nicht die zusätzliche eine Milliarde Euro für das 49-Euro-Ticket geben will, ist das kein Unvermögen, sondern politische Sabotage. Der Verkehrsminister will keine Verkehrswende. Das zeigt auch seine Weigerung, die notwendigen klimapolitischen Maßnahmen zu ergreifen. Sogar ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen, eine Maßnahme, die eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung hat und von heute auf morgen umgesetzt werden könnte, verweigert er.“

Klimaschutz – aber sozial!

13. Oktober 2023  Allgemein, Beverstedt, Hagen, Loxstedt, Schiffdorf

DIE LINKE Kreisverband Cuxhaven lädt ein zum Thema Klimaschutz – aber sozial!

Referent ist der Landesgeschäftsführer Niedersachsens Christoph Podstawa (DIE LINKE).

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 28.10. von 16.00 -18.00 Uhr im Seehotel, Bad Bederkesa, Zum Hasengarten 2, 27624 Geestland statt.

Der Eintritt frei. Referent ist der Landesgeschäftsführer Niedersachsens Christoph Podstawa (DIE LINKE.).

Der Klimawandel trifft alle Menschen – doch manche leiden stärker darunter als andere. Besonders betroffen sind Ärmere, denn sie können sich schlechter schützen. Das bedroht den gesellschaft-ichen Zusammenhalt.So kann es nicht weitergehen!

Osterholzer CDU verschärft rassistische Debatte!

08. Oktober 2023  Allgemein, Beverstedt, Hagen, Loxstedt, Schiffdorf

Mit einem angeblichen Hilferuf an die Bundespolitik macht die Osterholzer CDU auf sich aufmerksam. Dahinter steckt die schlichte Forderung nach einem weiteren Abbau von Menschen-rechten für Flüchtlinge. DIE LINKE. Osterholz weist das entschieden zurück.

Osterholzer Kreisblatt, Wümme-Zeitung und Norddeutsche berichten am 7. Oktober über einen Brief der Osterholzer CDU und der CDU-Kreistagsfraktion an ihre Vertreter in Niedersachsen, im Bundestag und an die EU-Kommissionsvorsitzende. Dazu erklärt der SprecherInnerat (Kreisvorstand) der Partei DIE LINKE. Osterholz: Die Gelegenheit ist günstig. Die herrschende Politik und ihre Leitmedien haben den Grund für die Unzufriedenheit in der Bevölkerung gefunden: Der Ausländer ist’s! Und da wollen die Osterholzer CDU und deren Kreistagsfraktion nicht fehlen. Mit Genuss greifen sie eine rassistisch aufgeladene Debatte auf, um sich als Sprecherinnen der offenbar schweigenden Mehrheit der Osterholzer Bevölkerung aufzuspielen. Eine Bevölkerung, die „überwiegend keine Akzeptanz mehr“ habe für geflüchtete Menschen?

Welch eine schamlose Anmaßung! DIE LINKE. Osterholz distanziert sich ausdrücklich. Die so genannten christlichen Demokraten missbrauchen berechtigte Zukunftsängste vieler Menschen, um ihr politisches Süppchen zu kochen. Das muss von der demokratischen Öffentlichkeit zurückgewiesen werden! Viele Bürger fürchteten um die sozialen Standards, wenn noch mehr Ausländer ins Land kämen, die vor Bürgerkriegen, Hunger und Armut flüchten. Welche Standards sind gemeint? Altersarmut etwa oder Niedrig-Renten und Bildungsnotstand in einem Land, wo die sechs reichsten Milliardäre genauso viel besitzen wie die unteren 40 Prozent?

„Europa abschotten“ gegen den Rest der Welt? Aber nicht gegen Rohstoffe oder den Zugang zu deren Märkte. Nur die Menschen von dort sind gemeint.

„Vor Ort klären, ob Aussicht auf Asyl in Deutschland besteht“. Wen beauftragt die CDU mit der Recherche der Menschenrechtslage in den schon heutigen „sicheren Herkunftsländern“ Albanien, Ghana, Kosovo usw.?

„Abgelehnte Asylbewerber in den Abschiebeknast“. Dann sind sie wenigstens aus den Augen, den Rest erledigen die Sicherheitsleute. „Asylbewerber in sozialversicherungspflichtiger Arbeit bleiben“. Das bedeutet den Rauswurf aller Mini-Jobber ohne Aufenthaltsgestattung. „Sachleistungen statt Bargeld“ sollen Flüchtende abhalten, nach Deutschland zu kommen. Tun sie aber nicht, lauten die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bis hin zu den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestages.„Zwang zu Anpassung und Arbeit“ wird gefordert. Dann müssen Sekunde und Albrecht aber Auskunft darüber geben, welches „Wertesystem der Demokratie“ und welche „Freiheitsrechte“ sie denn meinen. „Unsere Vorschläge sind kein Allheilmittel“, wird Sekunde zitiert, sondern Vorschläge einer „christlichen Parteien mit christlichen Werten“. Dazu werden sich sicher Christinnen und Christen äußern müssen. Vorschläge für mehr soziale Gerechtigkeit und Sicherheit in einer demokratischen Gesellschaft sind es jedenfalls nicht.

LINKE: Erfolgreiche Änderungsanträge bei Niedersächsischer Städteversammlung

08. Oktober 2023  Allgemein, Beverstedt, Hagen, Loxstedt, Schiffdorf

Für den 26. und 27. September hatte der Niedersächsische Städtetag seine Mitglieder zur 22. Städteversammlung geladen. Gastgeberin war die Landes-hauptstadt Hannover unter Oberbürger-meister Belit Onay. Es kamen etwa 250 Delegierte, um über die schiefe Haus-haltslage der Kommunen zu beraten.

Am 26. September gab es zum Auftakt die Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen auszutauschen, u.a. zu kommunaler Wärmeplanung, Krankenhausreform, dem Rechtsanspruch auf Ganztagsschule, Katastrophenschutz und Kindertagesbe-treuung. Im weiteren Verlauf wurde wiederholt auf das Konnexitätsprinzip hingewiesen und unter dem Titel „Haushaltslage der Niedersächsischen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden am Kipppunkt!“ eine gemeinsame Resolution der Städteversammlung erarbeitet und verabschiedet.

Die Resolution ist ein Hilferuf der Kommunen an Land und Bund. Sie weist auf vom Bund an die Kommunen delegierte Aufgaben hin, bei denen sich Bund und Land aus der Finanzierungsverant-wortung ziehen und die Kommunen mit der unfairen Kostenverteilung allein lassen. Handlungs-felder, die in der Resolution benannt wurden, sind KiTa-Finanzierung, Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter, Finanzierung der Krankenhäuser, Unterbringungsfinanzierung für Geflüchtete, die Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur, die Gemeinschaftsaufgaben Agrarstruktur und Küstenschutz, Breitbandausbau und ÖPNV-Finanzierung.

Auf Vorschlag von Christel Homann (Stadtrat Oldenburg) und Dirk Machentanz (Rat der Landeshauptstadt Hannover) brachte Marianne Esdes (Stadtrat Lüneburg und Mitglied im Landesvorstand) zwei Änderungsanträge aus dem Kreis der Delegierten der Partei DIE LINKE ein, in denen der Klima- und Katastrophenschutz und die Schaffung bezahlbaren Wohnraums als weitere wichtige Handlungsfelder benannt wurden, die Kommunen vor große Herausforderungen stellen und veränderte Rahmenbedingungen von Land und Bund fordern. Beide Anträge wurden einstimmig von der Städteversammlung angenommen und in die Resolution aufgenommen, die sogleich der Niedersächsischen Ministerin für Inneres und Sport Daniela Behrens präsentiert wurde. Ministerin Behrens versprach Unterstützung von Seiten des Landes, betonte jedoch auch , dass die Kommunen bei Aufgaben wie der Unterbringung geflüchteter Menschen nicht länger im Abwehrmodus verharren dürften. Es sei der Wille zur Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Land gefordert, um die vielen anstehenden Aufgaben gemeinsam in die Umsetzung zu bringen.