Allgemein

Berichte aus dem Rest der Welt

Keine Bundeswehroffiziere an Schulen!

09. April 2019  Allgemein, Hagen

                               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Niedersachsen sollen nach Willen der SPD/CDU-Landesregierung  weiterhin Jugendoffizier/Innen der Bundeswehr an Schulen sprechen können. Das Kultusministerium gab kürzlich bekannt, dass es z. Z. keine Veranlassung dazu gibt,  diese Praxis zu ändern. Den Jugendoffizier/Innen sei in diesem Zusammenhang eine direkte Werbung untersagt.

Thorben Peters, stellv. Landesvorsitzender und bildungspolitischer Sprecher der  LINKEN Niedersachsen kritisiert: „Natürlich hat die Bundeswehr ein Interesse daran –  mit sogenannten KarriereberaterInnen minderjährige SchülerInnen für den Krieg zu werben. Zwar ist die direkte Werbung untersagt, der Bundeswehr werden jedoch weitreichende Möglichkeiten im Bereich der politischen Bildung, des Politikunterrichts sowie der Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte und Referendare eingeräumt. Die politische Bildung muss hingegen Sache des Lehrpersonals bleiben, um Minderjährige vor Militärpropaganda zu schützen. Der Bundeswehr gehört der Zugang zu Schulen untersagt.“

DIE LINKE Niedersachsen kritisiert, dass sich die Bundeswehr verstärkt um größeren Einfluss in den Schulen bemüht. Es wurden Fälle bekannt, in denen Waffenschauen und Informationsveranstaltungen auf Schulhöfen und in Turnhallen stattfanden. Kooperationsabkommen mit Landesregierungen unterstützen zumeist das offensive Vorgehen der Bundeswehr. Die Bundeswehr ködert aufgrund ihrer Nachwuchssorgen gezielt Menschen aus prekären Verhältnissen sowie Jugendliche mit Karrierechancen und gefährlichen Versprechen auf Abendteuer. Aktuell dienen rund 1679 Minderjährige in der Bundeswehr.

Peters weiter: „Die verstärkten Aktivitäten fallen in eine Zeit, in der die Auslandseinsätze der Bundeswehr im Rahmen der NATO – verfassungsrechtlich umstritten und politisch falsch – von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt werden. Wenn die deutsche Außenpolitik sich nicht mehr an völkerrechtswidrigen Kriegen zur Sicherung von Einfluss, Ressourcen und Absatzmärkten beteiligen würde, bräuchte sie auch weniger Nachwuchs. Das sichert Menschenleben und die freigewordenen Mittel wären in zivilen Projekten wesentlich besser aufgehoben.“

Demo in Stade gegen Pflegekammer am 6. April 2019 in Stade!

05. April 2019  Allgemein, Hagen

 

Am Samstag, den 06.04.2019 demonstrieren in Stade die Pflegekräfte gegen die „Zwangsver-kammerung“ in Niedersachsen.

Sie fordern eine Vollbefragung zur aktuellen Debatte um die Pflegekammer in Niedersachsen. 

Beginn: 12.00 Uhr am Platz  am Sande

DIE LINKE ist Teil dieses „Pflegeaufstandes“

(siehe auch Artikel auf diesen Seiten).

DIE LINKE : Dringender Bedarf für eine KITA in Sandstedt!

03. April 2019  Allgemein, Hagen

DIE LINKE im im Rat der Einheitsgemeinde Hagen setzt sich für einen Kita-Neubau in der Ortschaft Sandstedt ein. Der Bau sollte 2020 beginnen. Nach Auffassung DER LINKEN muß auf der im Rat zu beschließenden „Prioritäten-Liste“ der Bau einer Kita in Sandstedt mindestens auf Platz 2 hinter einen vorgesehenen Neubau in Hagen stehen! Gefolgt von der Renovierung der Kita „Löwenzahn“ und einem Kita-Neubau in Bramstedt.

Ratsmitglied Dietmar Buttler hierzu:“Der Bedarf für eine Kita in Sandstedt ist vorhanden. Laut einer Bedarfsplanung der Gemeinde Hagen (Febr. 2019!) finden z. B. 16 Kinder aus der Gemeinde Sandstedt und umzu ab 2020 keinen Kita-Platz. Aktuell werden zudem neue Bauplätze in der Region Sandstedt ausgewiesen! Die Attraktivität in Bezug zukünftiger Wohnort würde sich mit dem Angebot von Kita-Plätzen sicherlich erhöhen. Auf einem „parteiübergreifenden“ Treffen von Ratsmitgliedern aus der „Region“ Sandstedt/Rechtenfleth sprachen sich die Anwesenden für eine Kita in Sandstedt aus.“ Die Entscheidung fällt letztlich auf der Ratssitzung am Donnerstag, den 04.04.2019.“

Dietmar Buttler

 

Hagen im Bremischen: Gemeinsame „Pflanzaktion“ von Obstbäumen am „Weißenberg“!

31. März 2019  Allgemein, Hagen

Von links: Cornelia u. Dietmar Buttler (DIE LINKE), Susanne Puvogel (SPD)

Zum Hintergrund: Kürzlich wurden 25 Wildbienenarten im Bereich der „Schatzgrube Weißenberg“ in der Einheitsgemeinde Hagen nachgewiesen.

Die entdeckten Arten sind laut Bundesartenschutzgesetz besonders geschützt bzw. stehen auf der „Roten Liste“.

Dies war Anlass für die Mitglieder der im Rat vertretenden Parteien und den Bürgerinitiativen in der Einheitsgemeinde – gemeinsam 21 Obstbäume in der Nähe der vor kurzem erbauten „Aussichtsplattform“ am Weißenberg zu pflanzen.

Die gemeinsame Aktion fand am 30.03.2019 statt.

Siehe in diesem Zusammenhang weitere Artikel auf diesen Seiten!

Ist die Landwirtschaft noch zu retten?

25. März 2019  Allgemein, Hagen

Veranstaltungshinweis – 26.03.2019

Zum 26.03.2019 hat DIE LINKE zwei Experten eingeladen: Stephan Warnken, den Kreislandwirt des Landvolkverbandes Osterholz aus Grasberg, und die Bundestagsabgeordnete der Linken Amira Mohamed Ali aus Oldenburg, die in Berlin in den Ausschüssen für Ernährung und Landwirtschaft und für Recht und Verbraucher tätig ist.

Die Beiden treffen in einer Diskussionsveranstaltung der Linksfraktion im Lilienthaler Rat am Dienstag, den 26. März, aufeinander. Ab 19.30 Uhr diskutieren sie mit den Gästen in Murken’s Hof in Lilienthal.

Die Streitpunkte sind außerordentlich vielfältig. Für die einen sind die Bauern Verursacher von Insektensterben und Klimawandel, während Landwirte sich auf der anderen Seite als die eigentlichen Naturschützer sehen!

Konsumenten fordern gesunde Lebensmittel unter Beachtung von Tier- und Klimaschutz, doch die aufwendigere Herstellung führt zu höheren Preisen. Die Landwirte stehen unter einem enormen Druck durch die Agrarindustrie und Preisdiktate der wenigen Lebensmittelkonzerne. Die die fast ausschließlich an Flächen orientierte Subventionspolitik der EU trägt weiter zu dieser prekären Lage bei.

Verdi über den Tisch gezogen!

22. März 2019  Allgemein, Hagen

Von rechts – Carsten Zinn

Carsten Zinn – Beverstedt:

„Das Ergebnis der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst kann überhaupt nicht als zufriedenstellend bezeichnet werden, denn die avisierte achtprozentige Lohnsteigerung ist nur pure Augenwischerei!

Tatsächlich beträgt der Lohnanstieg in den Jahren 2019 und 2020 nur jeweils 3,2 Prozent und dann noch einmal 1,4 Prozent im Jahre 2021. Durch die ungewöhnlich lange Laufzeit von 33 Monaten hat sich Verdi ein weiteres Mal von den öffentlichen Arbeitgebern über den Tisch ziehen lassen. Hierfür werden die Verdi-Bosse, die Vertreter der arbeitenden Menschen sein sollten, auch noch gefeiert.“

„Fridays for future“ – unterstützen statt belehren!

14. März 2019  Allgemein, Hagen

Am kommenden Freitag werden auch in Bremerhaven wieder Schüler*innen für eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten aktiv. Der Stadtschüler*innenring SSR und der Jugendklimarat Bremerhaven rufen anlässlich der internationalen Aktion „fridays for future“ unter dem Motto „We only have one planet. Save it!“ zur Demo auf. Treffpunkt ist um 12.00 Uhr auf dem Theodor-Heuss-Platz.

Petra Brand , Stadtverordnete der LINKEN erklärt dazu: „Die Linke Stadtverordnetengruppe unterstützt das großartige Engagement der Schüler*innenbewegung „fridays for future“. Manche Politker*innen versuchen ihnen das Recht auf ihre Umwelt-Aktionen abzusprechen. Jüngstes Beispiel: FDP-Mann Lindner, der meint die Jugendlichen sollten den Klimaschutz „den Profis“ überlassen. Wir sind anderer Meinung. Gerade die angeblichen Profis der Erwachsenenwelt haben die Klimapolitik stets den Profitinteressen untergeordnet. Es wird Zeit, dass damit Schluss gemacht wird. Dafür schwänzen die Schüler*innen nicht, sondern streiken – natürlich in der Schulzeit. Wir unterstützen ihr Anliegen und wünschen der Bewegung „fridays for future“ weiterhin viel Erfolg.“

Torfabbau im Grienenbergsmoor stoppen!

14. März 2019  Allgemein, Hagen

Nach Auffassung von Dietmar Buttler – DIE LINKE – im Rat der Einheitsgemeinde Hagen im Bremischen – ist es nicht nachzuvollziehen, dass spätestens ab Herbst 2018 von Seiten des Landkreises Cuxhaven keine Maßnahmen gegen den Torfabbau im Grienenbergsmoor eingeleitet wurden! Beziehungsweise SPD und Freie Wähler ihre entsprechende Anfragen/Anträge zurückgezogen haben.

Dietmar Buttler:“Hintergrund: Am 1. April 2016 wurde das „COMPO-Werk“ an das chinesische Unternehmen „Klingenta“ verkauft. Dieses Unternehmen besitzt in Europa ein Monopol auf Torfabbaurechte! Zwecks Erhalt des Grienenbergsmoor war scheinbar vorgesehen, mit dem chinesischen Unternehmen über den Erhalt des Moores zu verhandeln. Hier ist allerdings eine gesetzte Frist Ende 2018 ausgelaufen! Seither möchte die Naturschutzbehörde -Zitat:In einem konstruktives Gespräch an einem lösungsorientierten Naturschutzprojekt arbeiten. Ein Schelm – wer böses dabei denkt!“

Buttler weiter:“Grundsätzlich sprechen nach Ansicht DER LINKEN gegen den Torfabbau in Grienenbergsmoor folgende Argumente: Eine nachteilige Klimawirkung, der Verlust an Arten und Lebensraum sowie der Eingriff in den Wasserhaushalt und das Landschaftsbild. Niemand sollte sich darüber hinwegtäuschen lassen, dass grundsätzlich der Torfabbau aus klima- und naturschutzfachlicher Sicht enorme Schäden anrichtet. Die LINKE lehnt einen Torfabbau somit grundsätzlich ab. Wir setzen uns für ein Moratorium im Torfabbau ein! Ziel: Moorböden in Zukunft als Kohlenstoffspeicher satt als Vorrangflächen für Rohstoffabbau zu klassifizieren.“

DIE LINKE – Kreisverband Cuxhaven – wählte neuen Kreisvorstand!

12. März 2019  Allgemein, Hagen

Von links nach rechts; Jan Hamann, Heinz Rolle, Cornelia Buttler, Guido Hagelstede, Ulli Schröder. Nicht auf dem Foto: Nils Neckisch

Am Samstag, den 09. März 2019 wählte DIE LINKE im Landkreis Cuxhaven in Bad Bederkesa turnus-gemäß einen neuen Vorstand. Zu gleichberechtigten Vorsitzenden wurden Cornelia Buttler aus Rechtenfleth und Guido Hagelstede aus Lintig gewählt. Schatzmeister Heinz Rolle und Schriftführer/Presse-sprecher Ulrich Schröder aus Cux-haven wurden in ihren bisherigen Ämtern bestätigt. Stellvertretender Schatzmeister wurde Jan Hamann, Beisitzer Nils Nickisch, beide ebenfalls aus Cuxhaven. Alle sechs Vorstandsmit-glieder erhielten ein einstimmiges Votum der anwesenden Mitglieder.

Dietmar Buttler, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Kreistag, bekräftigte noch einmal die Forderungen nach einem zweiten Bücherbus, einem Bildungsbüro im Landkreis und einem Verbot der Einleitung radioaktiver Abwässer aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Esenshamm in die Weser. Diese Anträge fanden im Kreistag die Zustimmung der Abgeordneten (AKW -Esenshamm) bzw. werden noch in den Ausschüssen beraten (Büchrbus – Bildungsbüro). Eine Streichung der Zuschüsse für den Zivilflughafen Nordholz fordert DIE LINKE weiterhin, zumal der Flughafen keine Betriebsgenehmigung hat.

Dr. Heiner Maßmann – Ratsmitglied im Gemeinderat Wurster Nordseeküste – berichtete, dass die Gemeinde Wurster Nordseeküste wieder genauso hoch verschuldet ist wie vor der Gemeindefusion von Nordholz und Land Wursten.

Flughafen Cuxhaven/Nordholz: Sicherheit der Bevölkerung gefährdet?

12. März 2019  Allgemein, Hagen

Die Kreistagsfraktion – DER LINKEN im Kreis-tag Cuxhaven möchte in einer aktuellen Anfrage an die Verwaltung folgende Fragen beantwortet haben:

Ist die Sicherheit der Bevölkerung im Um-feld des Flughafens Cuxhaven/Nordholz grundsätzlich gewährleistet?

Welche Institutionen kommen für den Sach- und/oder Personenschaden auf, sollte z. B. ein militärisches bzw. ziviles Luftfahrzeug ab-stürzen, das von dem z. Z ohne Betriebser-laubnis arbeitenden Flughafen Cuxhaven/ Nordholz gestartet ist?

Dietmar Buttler – Fraktionsvorsitzender – Die LINKE – hierzu:“Wir stellen diese Anfrage zusammen mit Heiner Maßmann, Ratsmitglied im Gemeinderat – Wurster Nordseeküste! Hintergrund: In 2019 soll mit der Stationierung des neuen Hubschraubers NH90 auf den Flughafen Cuxhaven/Nordholz begonnen werden – obwohl der Hubschrauber anscheinend erhebliche Mängel aufweist. Der parlamentarische Staatssekretär Peter Tauber gab unlängst auf Anfrage DER LINKEN im Bundestag bekannt, dass von 7 „NH90″-Transporthubschrauber lediglich 4 betriebsbereit sind.“

Heiner Maßmann:“Der Helikopter ist selbst erfahrenen Piloten zu unsicher! Im Juni 2014 kam es fast zu einem Absturz – da Teile der Elektronik aussetzten. Soldaten haben im Anschluss den Flugbetrieb verweigert. In Okt. 2017 wurde der Flugverkehr des NH90 wegen technischer Probleme zeitweise eingestellt. Es stellt sich hier also unweigerlich die Frage nach der Sicherheit der Bevölkerung im Umfeld des Flughafens Cuxhaven/Nordholz.“

Buttler und Maßmann übereinstimmend:“ Letztlich hat bis zum heutigen Tag der Flughafen Cuxhaven/Nordholz keine gültige Betriebserlaubnis! In 2. Instanz hat zum Beispiel das Oberverwaltungsgericht Lüneburg 2016 bestätigt, dass der Flugplatz grundsätzlich keine Genehmigung besitzt. Betroffen sind der militärische- und der zivile Bereich. Eine Revision lehnte das Gericht ab. Es ist aus Sicht DER LINKEN allein vor diesem Hintergrund nicht ersichtlich – wer bei einem eventuellen Unfall, sei es durch eine militärisches oder ziviles Fluggerät verursacht, für den entstandenen Sach- bzw. Personenschaden aufkommen würde!“