Özlem Alev Demirel
Heute vor 87 Jahren überfiel Hitlers Wehrmacht Polen und entfesselte damit den Zweiten Weltkrieg. Mehr als 60 Millionen Menschen verloren ihr Leben.
Der deutsche Vernichtungskrieg im Osten schuf zugleich die Bedingungen für die Ausweitung der rassistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik der Nazis und den millionenfachen systematischen Massenmord.
Acht Tage nach ihrer Befreiung versammelten sich die Überlebenden des KZ Buchenwald auf dem Appellplatz. Im Gedenken an die Ermordeten schworen sie:
„Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.
Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig.“
Den Opfern vergangener Kriege zu gedenken heißt für uns auch, sich der Aufrüstung und Militarisierung von heute entgegenzustellen.
Die von CDU, SPD und Grünen vorangetriebene Jahrhundertaufrüstung gefährdet nicht nur soziale und demokratische Errungenschaften – sie verschärft auch den internationalen Rüstungswettlauf und erhöht die Gefahr weiterer militärischer Eskalation.
Damals wie heute gilt:
Nie wieder Krieg!
Nie wieder Faschismus!
