Kommunen rufen um Hilfe: CDU, SPD und Grüne sparen Städte und Gemeinden kaputt!

Die finanzielle Lage der nieder-sächsischen Kommunen spitzt sich dramatisch zu. Nach Angaben des Niedersächsischen Landkreistages lag das kommunale Defizit 2025 bei rund 3,6 Milliarden Euro, nachdem bereits 2024 fast vier Milliarden Euro Minus entstanden waren. Gleichzeitig warnen kommunale Spitzenverbände und der Landesrechnungshof vor einer finanziellen Dauerkrise und massiven Investitionsrückständen.

Dazu erklärt Thorben Peters, Landesvorsitzender der Linken Niedersachsen:

„Die Kommunen rufen längst um Hilfe und CDU, SPD und Grüne antworten mit immer neuen Belastungen. Auf Bundes- wie Landesebene werden Aufgaben beschlossen, aber nicht ausreichend finanziert. Die Städte und Gemeinden sollen am Ende irgendwie sehen, wie sie Schulen sanieren, Busverbindungen erhalten, Krankenhäuser sichern oder Kitas finanzieren. Das ist organisierte Verantwortungslosigkeit.“

Besonders im ländlichen Raum zeigten sich die Folgen unmittelbar: marode Schulgebäude, geschlossene Schwimmbäder, ausgedünnter Nahverkehr, fehlende Ärzte und immer weiter zerfallende Infrastruktur. Gleichzeitig würden Milliarden für Aufrüstung und militärische Projekte bereitgestellt, während die kommunale Daseinsvorsorge kaputtgespart werde.

Peters weiter: „Die Menschen erleben ganz konkret, wie sich der Staat aus ihrem Alltag zurückzieht. Genau diese Politik produziert Frust, Ohnmacht und gesellschaftliche Entfremdung. Wer ständig von gesellschaftlichem Zusammenhalt redet, darf Kommunen nicht gleichzeitig finanziell austrocknen.“

Die Linke Niedersachsen fordert einen deutlich höheren kommunalen Finanzausgleich, die vollständige Finanzierung aller übertragenen Aufgaben durch Bund und Land sowie ein umfassendes Investitionsprogramm für Schulen, Gesundheitsversorgung, Nahverkehr und soziale Infrastruktur.