Deutschland ist inzwischen zum viertgrößten Waffenexporteur der Welt aufgestiegen und hat damit China im globalen Rüstungshandel überholt. Damit gehört die Bundesrepublik zu den Staaten, die weltweit am stärksten vom Geschäft mit Krieg und Aufrüstung profitieren.
Dazu erklärt Thorben Peters, Landesvorsitzender der Linken Niedersachsen:
„Wenn Deutschland zum globalen Player im Waffenhandel aufsteigt, wird Krieg zunehmend auch zu einem wirtschaftlichen Geschäftsfeld. Während Milliarden in Panzer, Raketen und militärische Technologien fließen, fehlen vielerorts die Mittel für Schulen, soziale Infrastruktur und Klimaschutz. Eine Politik, die Frieden ernst meint, darf nicht gleichzeitig die Rolle eines der größten Waffenlieferanten der Welt ausbauen.“
Die Linke Niedersachsen fordert ein grundsätzliches Umsteuern in der Außen- und Wirtschaftspolitik: ein Aus für Rüstungsexporte, den Abbau militärischer Aufrüstung und eine stärkere Rolle diplomatischer und ziviler Konfliktlösungen.